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Unsere Ausstellungen

 

"Betzdorf... schwarz auf weiß"

Bücher-Ausstellung 25.-28.11.2004

(Foto: Hans Schmidt)

 

Über 350 Besucher bei der ersten Ausstellung des BGV, die Ende November 2004 von Bürgermeister Michael Lieber im Rathaus eröffnet wurde ! 210 Bücher aus und über Betzdorf, die in zehn Bereiche zusammengestellt waren, standen den Besuchern zum Schmökern zur Verfügung. Und davon wurde rege Gebrauch gemacht !

In der ersten von zwei gut besuchten Lesungen hörten die Besucher zunächst einen Kurzvortrag vom Redakteur der Siegener Zeitung, Dr. Andreas Goebel, „Über Geschichten zur Geschichte“, orientiert an drei historischen Postkarten der Jahrhundertwende 1900 von einem Betzdorfer Kaplan an seinen Freund an der Saar.  Danach hatte BGV-Beiratsmitglied Michael Schütz drei seiner ehemaligen Schüler aus der Christophorusschule gebeten, ihre selbst erarbeiteten Beiträge zur Betzdorfer Geschichte vorzulesen. Anna Kohl, Niklas Leicher und Steffen Seifner boten Interessantes zu den Themen: Apotheken in Betzdorf, Partnerschaftsstadt Denizli und Pfarrgemeinde Maria Königin Betzdorf-Bruche.

In der zweiten Lesung trugen drei Generationen, nämlich der Redakteur der Rhein-Zeitung, Peter Seel, Buchhändler Wolfgang Sarrazin und die 91jährige ehemalige Verwaltungsangestellte Gerda Gross geschichtliche Beiträge aus Betzdorf der 1970er, 1950er und 1920er Jahre vor. Besonders der von Gerda Gross vorgelesene und von einem unbekannten Autor geschilderte Spaziergang durch das Betzdorf der 1920er Jahre fand großen Anklang.

Der Betzdorfer Geschichte e.V. bot dazu ein Bücherverzeichnis an, das in wenigen Stücken noch erhältlich ist.

 

"Betzdorf nach dem 12.März 1945"

Foto-Ausstellung 12.-13.3.2005

(Foto: Hans Schmidt)

 

Gedenkveranstaltung zum 12. März 1945 

(Predigttext von Pfr.i.R. Rolf Wagner hier, Gedenkworte von Bürgermeister Michael Lieber hier)

Ausstellung "Betzdorf in den Tagen nach dem 12. März 1945"

Fast 1.000 Besucher in nur zwei Tagen, das hatte selbst der BGV nicht erwartet. Die vielen Besucher wollten noch einmal das Betzdorf am „12. März 1945 und in den Tagen danach“ sehen, soweit der BGV in der Lage war, es darzustellen. Auf 22 Stellwänden waren 63 Fotos ausgestellt, die in erster Linie die Stadt nach den Bombenangriffen der 8th. US Air Force zeigten. Da Betzdorf zu 67 % beschädigt und 20 % der Häuser völlig zerstört wurden, konnte trotz der zahlreichen alten Aufnahmen das wirkliche Drama dieser Tage nicht wiedergegeben werden.

Außerdem standen den Besuchern zahlreiche amerikanische Protokolle zur Einsicht zur Verfügung, die Auskunft über die Planung, den Einsatz und den Erfolg der Bombenangriffe gaben. Nachdenklich standen die Besucher vor Originalbomben, die vom Kampfmittelräumdienst Koblenz bereitgestellt worden waren.

Von der ausgestellten 250 Kg-Bombe (Fünf-Zentner-Bombe) wurden in Betzdorf alleine am 12. März 1945 228 Stück abgeworfen und 2.978 Ein-Zentner-Bomben (50 Kg-Bombe) fielen nur an diesem Tag besonders auf Hohenbetzdorf. Die Stabbrandbomben wurden gar nicht gezählt, die zu Hunderten Feuer auf Betzdorf regnen ließen.

Eine solche Stabbrandbombe hatte die Klasse 7a der DOS Betzdorf während einer Biologiestunde im Wald gefunden, sich intensiv mit dem Thema „Betzdorf vor 60 Jahren“ beschäftigt, Zeitzeugen befragt und eine informative Wandzeitung erstellt, die auch zu sehen war.

Durchgehend wurde die Frühjahrszeit 1945 in der Ausstellung diskutiert, da zahlreiche Zeitzeugen den Weg ins Ev. Gemeindehaus fanden, aber auch viele junge Besucher wissen wollten, in welcher Weise Betzdorf damals betroffen war.

Der materielle Schaden ist bis auf ganz wenige Ausnahmen, so auf einem Trümmergrundstück in der Jung-Stilling-Straße, längst beseitigt, aber die

 138 Toten unter der Zivilbevölkerung, darunter 24 Zwangsarbeiter,

die 36 Opfer unter den deutschen Soldaten bei den Kämpfen um Betzdorf (außerdem eine unbekannte Zahl amerikanischer Soldatenopfer) und die

82 so genannten Bunkerkinder, die ihren Aufenthalt in den sauerstoffarmen Bunkern mit dem Erstickungstod bezahlen mussten,

 dürfen nicht vergessen sein.

 

"Wilhelmstraße... wie sie früher einmal war"

Foto-Ausstellung 2.-8.10.2006

Die 3. Ausstellung des BGV: „Wilhelmstraße...wie sie früher einmal war“ im Küchen- und Wohndesign Schumann in der Siegpassage wurde zum vollen Erfolg. An historischem Platz, hier stand vor über 100 Jahren das Germania-Bad, das Betzdorf fast zur Badestadt hätte aufsteigen lassen. Jedoch stellt der Arzt wegen eines Unfalls den sehr erfolgreichen Badbetrieb wieder ein.

Auf 20 Ausstellungswänden präsentierten sich fast 150 Fotos, die zu folgenden Themen den Wandel der Zeit in der Wilhelmstraße dokumentierten:

-         1. Der Bahnübergang in der Wilhelmstraße  

-         2. Luftaufnahmen der Wilhelmstraße

-         3. Häuser an der Wilhelmstraße           

-         4. Industriebetriebe an der Wilhelmstraße

-         5. Handel an der Wilhelmstraße      

-         6. Hotels/Gaststätten an der Wilhelmstraße

-         7. Kriegsauswirkungen

-         8. Umzüge durch die Wilhelmstraße

-         9. Hochwasser in der Wilhelmstraße

In den ersten sechs Tagen wurden über 500 Besucher gezählt und am Barbaratag alleine waren es weitere 500 Besucher.

 

"Bruche... wie es früher einmal war"

Foto-Ausstellung 30.3.-1.4.2007

 

alles zu den Fest-Veranstaltungen hier !
"Bahnhofstraße/Poststraße... wie sie früher einmal waren"

Foto-Ausstellung 6.-12.10.2007

 

Weit über 1.000 Besucher:

5. BGV-Ausstellung in der Kreissparkasse

 

Alle Redner: Vorstandsmitglied Markus Keggenhoff, Landrat Michael Lieber und Bürgermeister Bernd Brato, lobten während der Eröffnung der 5. BGV-Ausstellung „Bahnhof- / Poststraße...wie sie früher einmal waren“ in der Kreissparkasse das Engagement des Betzdorfer Geschichte e.V. (BGV). Die über hundert Besucher waren von der Bildauswahl begeistert, die der BGV-Vorsitzende Ernst-Helmut Zöllner kurz vorstellte. Die musikalische Umrahmung durch die Big-Band des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums wurde mit viel Beifall bedacht.

Am 6./7. Okt. war die Ausstellung ganztägig geöffnet und weit über 1.000 Besucher schauten sich die Straßen, wie sie früher waren, genauer an. Bemerkenswert war der Besuch von vielen jungen Leuten und Familien. Jung und Alt diskutierten miteinander über das Betzdorf von früher im Vergleich zu heute. Es entspannen sich intensive Diskussionen zum Wettbewerb, den der BGV mit sehr schweren Fragen gefüllt hatte. Zahlreiche Besucher entwickelten den Ergeiz, auch ohne Hilfestellung die Antworten zu finden. Doch nach dem aufmerksamen Besuch der Ausstellung war die Lösung kein Problem mehr und 673 richtige Lösung kamen in die Auslosung.

Ein besonderes Highlight bot vor den vielen Besuchern in der überfüllten Kreissparkasse der Bucher Chor „Haste Töne“. Ein halbe Stunde lang brillierten die jungen Sängerinnen und Sänger mit ihren ansprechenden Liedvorträgen. Der Chef der Kreissparkasse Betzdorf, Horst Knautz, stellte zwischen dem Chor und dem BGV eine Erfolgsverbindung her, da beide Vereine sich ständig positiv in der Öffentlichkeit zeigten.

Eine zweijährige Glücksfee zog am Sonntag die Gewinner: 1. Stereogerät: Rita Mühlbach, Betzdorf, 2. Preis: DVD-Player: Edith Kolb, Betzdorf, 3. Preis: MP 3-Player: Kunigunde Mailinger, Scheuerfeld, 4. und 5. Preis: Rundflug über Betzdorf: Gisbert Schmidt, Alsdorf und Branislav Dzodzovic, Betzdorf. Bürgermeister Bernd Brato fungierte als „Aufsichtsbeamter“ und beschenkte die kleine Glücksfee mit dem zusammengebauten Bastelbogen „Betriebsamt Betzdorf“, den der BGV zum Barbarafest herausgebracht hatte.

Während der gesamten Woche schauten sich immer wieder zahlreiche Besucher die etwas verkleinerte Ausstellung an.

 
Hohenbetzdorf...wie es früher einmal war

Fotoausstellung 08.-22.Oktober 2010

Ausstellungseröffnung am 8.Oktober und erstes Wochenende

Vom 9. bis 22.Oktober stellte der BGV in den Räumlichkeiten der Westerwald-Bank über 160 Fotos von dem Betzdorfer Ortsteil aus. Am 08.10. fand die Ausstellungseröffnung statt. Die feierliche Veranstaltung wurde von mehr als 150 Gästen besucht und vom Klarinettentrio der Stadtkapelle unter der Leitung von Michael Velten musikalisch umrahmt.

Geschäftsstellenleiter Hubert Wagner stellte die Bedeutung solcher Ausstellungen heraus und freute sich, „seine“ Räume zur Verfügung stellen zu können.

Der Geschäftsführer des BGV, Gerd Bäumer, hielt den Festvortrag und gab einen kurzen Überblick über die geschichtlichen Zusammenhänge des Gebietes an den Hängen des Molzberg. Die Zeitschiene reichte dabei zurück bis ins 13.Jahrhundert, zeichnete die rasante Entwicklung des Ortes nach dem Eisenbahnbau nach und ging über die große Zerstörung des letzten Weltkrieges bis in die Gegenwart. Bäumer gab außerdem einen Überblick über die ausgestellten Fotos und die Einzelthemen der Ausstellung.

In Vertretung des erkrankten Landrates richtete die Kreisbeigeordnete Dr.Heike Johannes ein Grußwort an das Auditorium und bedachte den noch so jungen Verein mit lobenden Worten. Der BGV, so stellte sie fest, sorge dafür, dass die vielen Facetten der Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten würden.

In diese Kerbe schlug auch Bürgermeister Bernd Brato, der die Grüße der Stadt Betzdorf überbrachte. Mit dem BGV und der WW-Bank hätten sich zwei ideale Partner gefunden, Teile der gemeinsamen Geschichte in sehr guter Weise darzustellen und so eine Diskussion zu den ausgestellten Ansichten zu ermöglichen.

Insgesamt gab es schon am Eröffnungsabend übereinstimmend viel Lob für die Macher der Ausstellung. Am Barabara-Wochenende besichtigten über 1.000 Besucher die ausgestellten Bilder. 468 Personen nahmen am Geschichtswettbewerb teil und der 5-jährige Jonas zog folgende Gewinner/innen:                           Freifahrt mit dem Heißluftballon: Ursula Wiesner (Betzdorf); Freiflug für 2 Personen mit dem Motorflugzeug: Johannes Bähner (Morsbach); Geschichtsbücher: Uwe Pfeifer, Sandra Richter und Maria Krause (alle Betzdorf).

(Fotos: BGV)

 

125 Jahre Amt Betzdorf

Fotoausstellung 06.-08.Mai 2011

BGV zeigte 330 Fotos zu 16 Themen aus den vergangenen 125 Jahren des Amtes Betzdorf

Betzdorf feiert sein 125-jähriges Bestehen als selbständige Bürgermeisterei, später nannte man sich Amt und heute Verbandsgemeinde Betzdorf. Dies war Grund genug für den Betzdorfer Geschichte e.V., zu versuchen, diese Zeit mit einer Fotoausstellung zu dokumentieren.

Nun ist es kaum möglich, zahlreiche Fotos von 1886 zu präsentieren, aber viele sehr alte und ältere Aufnahmen zeigen den Wandel der Zeit im Amt Betzdorf. Auf 37 Flächen zeigte der BGV 330 Fotos zu 16 unterschiedlichen Themen. Selbstverständlich waren als Themen vertreten: Bergbau, Eisenbahn, Industrieentwicklung, Handel und Gewerbe, Betzdorfer Vereine aus Kultur und Sport, Kirchengemeinden und Schulen, Kriegszeiten und Stadtwerdung sowie alle Außengemeinden. Zwischendurch wurde immer wieder auch der BGV-Film „Betzdorf – Bergbau – Bahn – Bewegte Zeiten“ gezeigt.

Außerdem hielt der BGV erstmals interessante Ausstellungsstücke im Barbarasaal bereit. Dazu zählten z.B. das Läutewerk der letzten Betzdorfer Dampflok, die heute in Lichtenfels/Franken saniert wird oder der Olympia-Anzug von Hans-Jürgen Orthmann für die Olympiade Moskau 1980. Der Langstreckenläufer war nominiert und eingekleidet, konnte damals aber nicht teilnehmen, da zahlreiche westliche Staaten ihre Teilnahme wegen des Einmarsches der Sowjetunion in Afghanistan ablehnten.

Alle sehr zahlreichen Besucher konnten an einem Geschichtswettbewerb teilnehmen und Veröffentlichungen des BGV erwerben.

Neben der örtlichen Politprominenz besuchte auch der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Dr.Markus Merk unsere Ausstellung und trug sich neben den Unterschriften des Landrats Michael Lieber und des Bürgermeisters Bernd Brato in unser ausgelegtes Gästebuch ein.

 (Fotos: G.Bäumer)

 

150 Jahre Hellertalbahn

Fotoausstellung in der Bahnhofsvorhalle am 6.Mai 2012

Zum 150-jährigen Jubiläum der Eisenbahnstrecke durch das Hellertal hatte der Betzdorfer Geschichte e.V. zusammen mit den Eisenbahnfreunden Betzdorf eine Foto-Ausstellung konzipiert, die die beiden Vereine am 6.Mai in der Bahnhofsvorhalle präsentierten. Aufgepeppt durch einige Ausstellungsstücke gab es in den etwa 90 Fotos des BGV eine Retrospektive zur Strecke zwischen Betzdorf und Würgendorf zu sehen. Ernst-Helmut Zöllner, Klaus Klein und nicht zuletzt Hans Schmidt und Karl-Heinz Brato hatten die großformatigen Dokumente ausgesucht, ausstellungsgerecht aufgearbeitet und systematisch geordnet. Schmidt und Brato zeigten per Beamer zusätzlich noch eine hervorragend aufgemachte digitale Präsentation zum Thema, zumal es nicht nur Loks und Züge zu sehen gab, sondern z.B. auch Abzweige und Streckenposten.

Durch die Unterstützung von vielen einzelnen Personen, die einen kleinen Verkaufsstand mit Veröffentlichungen des BGV betrieben und für anstehende Fragen zur Verfügung standen, konnte so erfolgreich eine sehr ansprechende Ausstellung gezeigt werden. Das recht zahlreich erschienene Publikum aus nah und fern nahm das Angebot rege an und war, wie man an diesem Tag vielfach hörte, begeistert von den teilweise noch nie veröffentlichten Fotos.

Zu den Fotos: Hans Schmidt und Walter Benner am Verkaufsstand des BGV

(Fotos: G.Bäumer)

 

 

 

 

Die Wilhelmstraße... wie sie früher einmal war

Fotoausstellung im Einrichtungshaus Schumann 25. Sept. - 10. Okt. 2015

Als Preußen im Jahre 1815 die Ämter Altenkirchen, Friedewald und Freusburg zugesprochen bekam, setzte in der Folgezeit der Bau der so genannten Provinzialstraßen ein. So wurde die „Koblenz-Olper-Straße“ von 1841 bis 1843 gebaut. Die vorher „Eisenstraße“ genannte Verbindung erhielt nicht nur einen örtlich neuen Verlauf, sondern auch eine feste Decke und eine geregelte Unterhaltung.

Die Fernstraße wurde später weitergebaut und führte dann bis 1873 die Bezeichnung „Koblenz-Mindener-Straße“. Der lokal „Preußenstraße“ genannte Verkehrsweg erhielt per Betzdorfer Gemeinderatsbeschluss vom 24. Oktober 1894 ihren heute noch gültigen Namen: „Wilhelmstraße“. Patron war natürlich der erste Mann im Staat, der preußische König und deutsche Kaiser Wilhelm II.

Des „Kaisers Magistrale“ erhielt im Laufe der Zeit recht ansehnliche Häuserzeilen. Prachtvolle Bauten entstanden ebenso wie überaus erfolgreiche und große Firmen. Wohnhäuser wechselten sich mit Geschäftshäusern oder Gaststätten ab. Im unteren Teil siedelte sich Schwerindustrie an, die, aus kleinen und kleinsten Anfängen entstanden, ihren Lärm, ihren Qualm und ihren Staub über Anwohner und Passanten ausbreitete.

1933 entschied der Gemeinderat wieder eine Namensänderung, wieder zugunsten des ersten Mannes im Staat: „Adolf-Hitler-Straße“. Gut zwölf Jahre später, der Ort war zu großen Teilen zerstört oder stark beschädigt, kehrte ein neuer Gemeinderat am 7. September 1945 den damaligen Beschluss wieder um.

Seit nunmehr 70 Jahren gibt es nun wieder die Adresse „Wilhelmstraße“, Grund genug, die Geschichte der alten Provinzialstraße aufzuzeigen. Der BGV zeigte in einer Foto-Ausstellung 47 Bilder aus etwa 125 Jahren - denn: Im Frühjahr 1890 (also vor 125 Jahren!) eröffnete der Bahnarzt Dr. Eugen Euteneuer hier sein weit über die Grenzen hinaus bekanntes „Germaniabad“. Und dies sollte natürlich ebenfalls Erwähnung finden, die Entwicklung der Örtlichkeit dort wurde anhand von etwa 10 Fotos gezeigt.

Die Ausstellung zeigte bis zum 10. Oktober einen Abriss der Entwicklung einer Betzdorfer Hauptstraße.

Das Haus Schumann besteht übrigens seit 140 Jahren nach Standorten an der Steinerother Straße, der Bismarckstraße und jetzt der Wilhelmstraße. Die war für den BGV Grund genug, hier eine Ausstellung mit alten Ansichten zu konzipieren.

 

Fotos rechts:

Ausstellungseröffnung am 25. September

im Einrichtungshaus Schumann

(Fotos: G. Bäumer)

 

Betzdorf gestern und heute -

Ausstellung zur Geschichte der Region

 

Mehr als 100 zum Teil bisher unveröffentlichte Fotos zur Geschichte der Region Betzdorf zeigte der „Betzdorfer Geschichte e.V.“ in einer Ausstellung im „Haus der Betzdorfer Geschichte“ in der Bismarckstraße 20.

Die Eröffnung der Ausstellung fand am 20. November 2016 um 14:00 h statt, anschließend blieb für die Öffentlichkeit bis 17:00 h genügend Zeit, die Exponate ausführlich zu betrachten. Mitglieder des Vereins waren vor Ort, um auftretende Fragen zu beantworten. Der Eintritt war kostenlos, eine erneute Öffnung fand am 4. Dezember 2016, 14:00 - 17:00 h statt.

Wie ein roter Faden zog sich bei den ausgesuchten Fotos die historische Entwicklung von Betzdorf und der Umgebung durch die Auswahl: Vom kleinen Ortschaften mit nur „wenigen Räuchen“ und ein paar Fuhrmannskneipen über eine Gemeinde, die ihre Größe der Eisenbahn zu verdanken hat, bis hin zur größten Stadt des Kreises mit mittlerweile fast nur dienstleistender Wirtschaft wurde versucht, einen kleinen Überblick zu bieten. Natürlich kann nicht alles gezeigt werden, selbstverständlich hätte dieses oder jenes noch dazu gehört und wäre zu zeigen wert gewesen - aber das ist das Wesen einer Auswahl und bot Stoff zu durchaus erwünschten (und konstruktiven) Diskussionen.

Als besonderes Highlight zeigte der Verein eine interaktive Installation als Beitrag zu der städtischen Aktion „Digitale Dörfer“: Die Besucher können dabei auf einer Karte einzelne Häuser (der vier Haupt-Geschäftsstraßen) anklicken und sehen historische und aktuelle Ansichten dieser Häuser, die ggf. mit weiteren Informationen versehen sind. Obwohl es sich hierbei um eine so genannte „ß-Version“ handelt, ist das Projekt schon sehr weit gediehen und wurde anlässlich dieser Ausstellung erstmals präsentiert.

 

Die BGV-Ausstellung zog am ersten Besuchssonntag viele Besucher in ihren Bann, der Vorstand konnte ein überaus positives Fazit ziehen. Die Stellwände mit den mehr als 150 Fotos waren über Stunden regelrecht belagert und der große Saal im „Haus der Betzdorfer Geschichte“ in der Bismarckstraße gut gefüllt mit interessierten Heimatfreunden. Neben den erwähnten Fotos zur Geschichte von Betzdorf hatte der Verein mehrere Tische mit Gegenständen ausgelegt, die den Bezug der Bevölkerung zu ihren Lebensverhältnissen besonders unterstrich. Beleuchtet wurden die Säulen „Leben und Arbeiten“, „Eisenbahn“, „Vom Dorf zur Stadt“ und „Handel, Wirtschaft, Industrie“, die im vereinsinternen Museumskonzept verankert sind.

Zudem gab es auch für erwachsene Besucher die Möglichkeit zum Spiel: Erstmals wurde das Computer-Informationssystem vorgestellt. Hier konnte jeder die Computer-Mouse in die Hand nehmen und einen Spaziergang durch Betzdorf machen, um festzustellen, wie der Ort früher aussah und wie es jeweils heute dort aussieht. Diese Möglichkeit wurde häufig wahrgenommen.

Auch die zweite Öffnungszeit am 4.Dezember war für viele Besucher von nah und fern ein willkommenes Ziel an einem frostigen, aber sonnigen Sonntag-Nachmittag. Das Interesse war sehr groß, zeitweise bildeten sich Zweier- und Dreier-Reihen vor den Exponaten und der digitale Rundgang war nahezu durchgängig "belagert"

Der Vorstand ist sehr erfreut, dass die Betzdorfer Geschichte und die Geschichte der Umgebung so viele Menschen mobilisieren kann. Der Zuspruch macht Mut und bestärkt die Aktiven, auch weiterhin auf diesem Weg weiterzugehen.

(Fotos: H.Schmidt)

 

 

 

Klasse 4a besuchte „Haus der Geschichte“ des BGV

Die Klasse 4a der Christophorus-Grundschule in Bruche besuchte die aktuelle Ausstellung des BGV im „Haus der Betzdorfer Geschichte“. 18 Mädchen und Jungen erschienen nach einem 45-minütigen Fußmarsch mit ihren Klassenlehrerinnen Bianca Saul und Katrin Kruse in der Bismarckstraße und freuten sich über die wohltuende Wärme.

Heinz Stock, der Vorsitzende des BGV, begrüßte die Gäste und gab eine kurze Einführung, bevor BGV-Beiratsmitglied Franz-Josef Holschbach die „Geschichtsstunde“ übernahm und den wissbegierigen Schülerinnen und Schülern anhand von Daten und ausgestellten Gegenständen die Historie unserer Heimat näherbrachte. Die bereitgestellte Computer-Animation, in der mithilfe von Daten und alten und neuen Fotos die Geschichte von vier Betzdorfer Geschäftsstraßen dargestellt wird, fand großes Interesse. Manch ein Schüler wollte die „Maus“ gar nicht mehr aus der Hand geben, um weiter zu erforschen, was sich hinter dem nächsten Klick verbirgt.

Nach einer kurzen Frühstückspause konnten die großen Stellwände mit mehr als 150 historischen Fotos in Augenschein genommen werden, die Gäste waren sehr interessiert und lauschten aufmerksam den Erklärungen der BGV-Vorstandsmitglieder Hans Schmidt und Karl-Heinz Brato. Jede gestellte Frage konnte so fachkundig beantwortet werden.

Nach etwa zwei Stunden mussten die Grundschüler den Rückmarsch nach Bruche antreten. Die Klasse mit ihren Lehrerinnen verabschiedete sich von den BGV-Mitgliedern und bedankten sich für die große Fülle an Informationen und für die freundliche Aufnahme. Vorsitzender Heinz Stock dankte für den Besuch der Klasse 4a und wünschte ihr viel Erfolg bei ihrem Geschichts-Projekt. Der Verein wünsche sich mehr solcher Besuche, um bei den jungen Bürgern das Interesse an der eigenen Vergangenheit wecken zu können, so Stock.

 

 

(Fotos: H. Schmidt) 

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Verbindende Bauwerke:

Betzdorfer Brücken - gestern und heute

 

Zur Ausstellung des BGV

am 23. April und am 7. Mai 2017

im „Haus der Betzdorfer Geschichte“

 

BGV-Ausstellung „Betzdorfer Brücken“ zog viele Besucher an

Der erste Termin der aktuellen BGV-Ausstellung lockte wieder viele interessierte Heimatfreunde in das „Haus der Betzdorfer Geschichte“. Trotz Sonnenschein ließen sich die Besucher nicht davon abhalten, die ca. 150 alten und neuen Bilder von Brücken im Raum Betzdorf zu betrachten, die der Verein im Laufe der Jahre zusammengetragen hat. Nach der Ausstellungs-Eröffnung durch BGV-Geschäftsführer Gerd Bäumer verteilte sich Jung und Alt zwischen die großen Plakatwände, um die großformatig präparierten Fotos in Augenschein zu nehmen und die dazugehörigen Daten zu lesen. Anschließend konnte man bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen herrlich fachsimpeln und Erinnerungen austauschen. Wer wollte, hatte die Gelegenheit, am Rechner nachzuschauen, wo welche Brücke denn ihren Standort hat oder hatte. Insgesamt bot der BGV ein recht abwechslungsreiches Programm, das auch jüngere Leute durchaus interessierte.

Wer den Termin verpasst hat, für den besteht trotzdem die Möglichkeit, in den Genuss der sehenswerten Foto-Ausstellung zu kommen: Am 7. Mai, ebenfalls von 14 - 17 Uhr, öffnet das Haus in der Bismarckstraße 20 abermals seine Türen. Auch hier ist der Besuch natürlich kostenlos! Wie wäre es: Nach dem Bummel über das Betzdorfer Frühlingsfest einfach beim BGV vorbeischauen - es lohnt sich!

 

(Foto: BGV)